Bei strahlendem Wetter waren wir quasi schon traditionell am Faschingssonntag in Alteglofsheim unterwegs.

Stabführer Otto Schmideder musste an den Lyras auf zwei "Alte Hasen" zurückgreifen. Nachdem die Stammbesetzung total ausfiel. Spielten Hans und Dani Abeltshauser aus dem Stehgreif auf. Gut ist gangen.

Sonst waren wir gut unterwegs. Vor, während und nach dem Umzug.


Hier noch eine Kopie des Textes der Mittelbayerischen Zeitung zu unserem Auftritt:

Alteglofsheims Narren mit viel Humor

34 Gruppen zeigten sich von der lustigen Seite und nahmen Begebenheiten aufs Korn. Die Zuschauer lachten Tränen.

 
 
Dieser Hund gab sich wissbegierig.

Clevere Idee vom Weingut Janausch

Dieser Hund gab sich wissbegierig.

Die rollenden Narren aus Moosham

Dieser Hund gab sich wissbegierig.

Es musizierte der Spielmannszug Neufahrn.

Dieser Hund gab sich wissbegierig.

Die Alteglofsheimer widmeten sich heuer dem Thema Unterwasserwelt.

VON DANIEL STEFFEN, MZ

Alteglofsheim Die Sonne strahlte am Sonntag vom Himmel, was das Zeug hielt. Nach einem diesigen Morgen hatte das Schönwetter Alteglofsheim fest im Griff – beste Voraussetzungen also, um ein schönes Faschingsfest zu feiern. Um Punkt 14 Uhr setzte sich der Gaudiwurm in Bewegung, 34 Teilnehmer-Gruppen schlängelten sich rund eineinhalb Stunden lang durch die Straßen. Die Ehre, den Zug anzuführen, hatte die Gruppe Hebauer, die sich ganz dem Motto Unterwasserwelt widmete. Direkt dahinter meldete sich lautstark der Spielmannszug Neufahrn zu Wort: Mit flotter Marschmusik munterten sie Hunderte, ja tausende Zuschauer am Straßenrand auf.

Das Ulk-Duo Hans Steinberger und Franz Weitzer sorgte wieder für beste Unterhaltung und war sich für keinen Jux zu schade. Bonbons, Popcorntüten, Gummibärchen und andere Leckereien flogen im hohen Bogen der Menschenmenge entgegen. Für die durstigen Kehlen hatten die Zugteilnehmer auch das eine oder andere Schnäpschen im Gepäck.

Wie auch in den Vorjahren führte die Route des Faschingszugs über die Landshuter Straße und den Kirchplatz weiter in Richtung Bahnhofstraße. Kehrt gemacht wurde im Bereich der Bundesstraße, so dass die Narren ein zweites Mal am Kirchplatz vorbeiziehen konnten.

Dort hatte sich schon vor Zug-Beginn ein Großteil der Narren versammelt, schließlich setzte sich das Programm dort am späteren Nachmittag fort. Ein weiteren Vorteil bot der Bereich um den Kirchplatz darin, dass man eine gute Übersicht über das Geschehen hatte und entsprechend schöne Fotos schießen konnte.

Abermals hatten sich Zug-Teilnehmer so einiges einfallen lassen, um den Zuschauern ein farbenfrohes Vergnügen zu bescheren. Sympathien ernteten etwa die Damen und Herren vom Weingut Janausch, die sich in grüne und lilafarbende Luftballons hüllten, um Weintrauben zu symbolisieren. Der Mangel an Discountern und Supermärkten wurde gleich mehrfach thematisiert – zum Beispiel von der Gruppe „NKT“, die sich als Zeichen ihres Protests bunte Einkaufstüten übergestriffen hat. Pfarrer Matthias Kienberger und der Pfarrgemeinderat nahmen sich indes des Themas „Der Gute Hirte und seine Schafe“ an, der Schützenverein Alteglofsheim feierte „25 Jahre Wiedervereinigung“.

Nach dem Zug abgeklungen war, nahm das Geschehen auf dem Marktplatz die Zuschauer in Beschlag. Die Faschingszunft Saturnalia aus Neutraubling ließ ihre Prinzenpaare und Garden tanzen, was die Narren mit eine üppigen Applaus bedachten. Im Vereinsheim des TSV Alteglofsheim war dann die große Fete angesagt.